G-Stufe

Die Grundstufe

Die Grundstufe umfasst die ersten vier Schuljahre.
Derzeit (Schuljahr 2018/19) gibt es drei Lernorte, an denen Grundstufenschüler der Fröbelschule unterrichtet werden.

Grundstufenklasse Stammschule

Die Stammklassen an der Fröbelschule zeichnen sich aus durch

  • eine Klassengröße von 5 bis 7 Schülern
  • ein Klassenteam, das aus Fach- und Sonderschullehrern sowie betreuenden Kräften (FSJ, BFD, Eingliederungshilfen) besteht
  • überschaubare, klar strukturierte Klassen, Tagesabläufe und Räume
  • einen Unterricht, der im Klassenverband, in klassenübergreifenden Lerngruppen oder in Einzelförderung stattfindet.

Kooperative Organisationsformen (Außenklassen) der Grundstufe mit der GMS Rainbrunnen

Derzeit (Schuljahr 2018/2019) gibt es drei Klassen mit kooperativer Organisationsform in der Grundstufe.
Davon ist eine Klasse der GMS Rainbrunnen im Gebäude der Fröbelschule beheimatet.
Die beiden anderen Kooperationsklassen haben ein eigenes Klassenzimmer in der GMS Rainbrunnen sowie ein Klassenzimmer in der Fröbelschule.

Die Klassen, die als kooperative Organisationsform geführt werden, zeichnen sich aus durch

  • regelmäßigen gemeinsamen Unterricht mit der Grundschulklasse (z.B. in Sport, Musik, Sachunterricht , Bildhaftem Gestalten, u.a.)
  • gemeinsame Projekte wie Aufführungen, Lerngänge, Schullandheim, Feste u. a.
  • ein Team, das aus Fach-, Grund-  und Sonderschullehrern sowie betreuenden Kräften besteht.

Für alle Klassen der Fröbelschule mit kooperativer Organisationsform gelten die Schulzeiten der Fröbelschule und somit auch die Ganztagesbeschulung.
Das Mittagessen der „Außenklassen“ findet in der Regel in der Fröbelschule statt und
die Schüler nutzen den Bustransport der Fröbelschule.

Weitere Infos zur Kooperation finden Sie hier.

Unsere Unterrichtsprinzipien in der Grundstufe

In der Grundstufe werden vor allem die Grundlagen für die weitere schulische Laufbahn gelegt:

Unsere Schüler lernen die Regeln und die Abläufe im Schulalltag kennen.
Unsere Schüler entwickeln ein angemessenes Verhalten im Umgang miteinander.
Unsere Schüler bauen Arbeitsverhalten auf.
Unsere Schüler üben den Umgang mit Arbeitsmaterial.

Die Förderung im Unterricht orientiert sich an den Lernvoraussetzungen jedes einzelnen Schülers.
Alle unsere Schüler erhalten ein individuelles Lernangebot auf Grundlage des Bildungsplanes der Schule für Geistigbehinderte.
Gegebenenfalls wird ergänzend dazu der Bildungsplan des Förderschwerpunktes körperliche und motorische Entwicklung eingesetzt.

Je nach individuellen Bedürfnissen erhalten einzelne Schüler oder Schülergruppen auch Einzelförderung wie z.B. Psychomotorik, Bewegungsbildung oder Sprachförderung.

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation (UK) ist ein Fachgebiet der Sonderpädagogik. Es beschäftigt sich mit Kommunikationsmöglichkeiten von Menschen, die nicht oder kaum lautsprachlich kommunizieren können, Sprache nicht oder nur eingeschränkt verstehen und deren Sprachentwicklung verzögert ist. Ein zentraler Bestandteil der UK ist die Erweiterung und Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten der Betroffenen.

Unterstützte Kommunikation ist ein bedeutender Bestandteil in unserem Schulalltag.
Wir legen Wert auf die einheitliche Verwendung von Gebärden (nach „Schau doch meine Hände an“), Anlautgebärden (nach „Lesen lernen mit Hand und Fuß“), Stundenplansymbolen, Klassendienstsymbolen und der Schulschrift „Norddruck“.

Zusammenarbeit mit Eltern

Wir pflegen die Zusammenarbeit mit den Eltern im Rahmen von Gesprächen:
Zu Beginn eines Schuljahres findet ein Elternabend statt.
Für die Eltern der neuen Erstklässler findet ein Informationsabend vor der Einschulung statt.

Das Lehrerteam erstellt gemeinsam mit den Eltern zweimal im Jahr einen individuellen Förderplan. Dieser enthält die individuellen Förderziele jedes einzelnen Schülers. Der Förderplan wird im persönlichen Gespräch gemeinsam mit den Eltern besprochen, gemeinsam umgesetzt und evaluiert.

Wir pflegen die Zusammenarbeit  mit den Eltern über die schriftliche Kommunikation:
Die schriftliche Kommunikation zwischen Lehrerteam und Eltern findet über Mitteilungshefte und Elternbriefe statt.

Bei unterstützt kommunizierenden Kindern erfolgt die Kommunikation mit dem Elternhaus auch über elektronische Hilfen wie z.B. BigMack oder Talker.

Wir pflegen die Zusammenarbeit mit den Eltern über gemeinsame Aktivitäten:
In Kooperation mit den Elternvertretern der Klasse können gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Elternfrühstück, Grillnachmittag oder jahreszeitliche Feste das Miteinander bereichern.